Ausgabe 02/2015


Inhaltsverzeichnis

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Perspektiven für den Wärmemarkt

Die Themen Fern- und Nahwärme stehen im Mittelpunkt des 29. Oldenburger Rohrleitungsforums. Darüber hinaus wird der Energieträger Gas und seine Bedeutung für die Energiewende eine große Rolle spielen.

von Ina Kleist, Institut für Rohrleitungsbau Oldenburg (iro)

Hybridnetze als Schlüssel der Energiewende

Die Umsetzung der Energiewende bedeutet im Kern enorme Infrastrukturinvestitionen. Um den Bedarf an fossilen und nuklearen Brennstoffen deutlich zu reduzieren, sind regenerative Energiequellen, Speicher und Stromleitungen in großem Maße neu zu errichten. Volkswirtschaftlich erscheint es sinnvoll, die vorhandene Infrastruktur im Sinne der Energiewende zu modifizieren und damit den Investitionsbedarf zu reduzieren. In diesem Zusammenhang spielen Erdgasnetze eine entscheidende Rolle. Sie können in konventioneller Weise zur Versorgung von schnellen Gaskraftwerken, Blockheizkraftwerken (BHKW) oder Heizkesseln eingesetzt werden und damit zur Stabilisierung des Stromsystems beitragen. In Kombination mit Strom-zu-Gas-Anlagen haben sie das Potenzial, zum reversiblen Speicher der Energiewende zu werden.

von Julia Antoni, Prof. Dr.-Ing. Peter Birkner & Ingo Franke (Mainova AG)

Zuverlässigkeit rechnergestützter Dimensionsoptimierung im Hinblick auf klein dimensionierte Bereiche von Trinkwassernetzen

Bestehende Trinkwasser-Versorgungsnetze sind häufig überdimensioniert. Dies kann zu betrieblichen Problemen und erhöhten Kosten führen. Mithilfe einer rechnergestützten Dimensionsoptimierung lassen sich fiktive schlanke Netze ermitteln, welche die realen Versorgungsaufgaben uneingeschränkt erfüllen und die als Planungsgrundlage dienen können. Den Ergebnissen wird in der Praxis eine gewisse Skepsis entgegengebracht, da sie der bisherigen Handhabung widersprechen. An einem Beispiel aus Hamburg werden die Ergebnisse der Modellberechnung mit der Dimensionierung nach DVGW-Arbeitsblatt W 410 verglichen.

von Dr. Piet Hensel (Rechenzentrum für Versorgungsnetze Wehr GmbH) & Ekkehard von Hoyningen-Huene (HAMBURG WASSER)

Innovatives Konzept zur Biogaseinspeisung ohne Flüssiggas in Nordschwaben

Wenn die Energiewende mit nachhaltigen Lösungen Realität werden soll, sind Ideen gefragt. In Nordschwaben wird deutlich, wie Biogasaufbereitungsanlagen wirtschaftlicher denn je in die Erdgasversorgung integriert werden können. Eine intelligente Kombination von Brennwertgebieten, Brennwertnachverfolgung und innovativer Netzsteuerung spart Millionen Euro. Mess- und Regeltechnik mit optimierter Netzstruktur helfen, Ideen zur Energiewende in die Praxis umzusetzen.

von Heinz P. Barth, Slaven Kesedzic (schwaben netz gmbH) & Christian Kindsmüller (keep it green gmbh)

Wasserstoff – Baustein der Energieversorgung von morgen?

Bei der Umsetzung der Energiewende rückt verstärkt die Nutzung alternativer Energieträger in den Blick. Welche Rolle Wasserstoff dabei spielen kann, greift dieser Beitrag auf.

von Martina Schmitt, Christoph Scabell & Katja Pietzner (Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie GmbH)

Gemeinsam Verantwortung tragen für eine hygienisch sichere Trinkwasser-Installation

Am 6. November 2014 fand die 2. Saarländische Trinkwasser-Fachtagung des Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie (MSGFF) im Kultur- und Kongress-Zentrum „big Eppel“ in Eppelborn statt. Kernthema der Veranstaltung war in diesem Jahr der Erhalt der Trinkwassergüte vom Trinkwasser-Hausanschluss bis zum Zapfhahn. Die folgenden Beiträge geben einen Einblick in das Vortragsprogramm rund um die Planung, die Installation und den Betrieb von Trinkwasseranlagen bis hin zu Fragen der Trinkwasser-Hygiene.

von Stefan Hell (Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie) & Stefan Neuschwander (DVGW-Landesgruppe Saarland)

Handeln ohne Handlungsspielraum! Eine neue Betrachtung für Wasserversorger zur Risikobeherrschung im Einzugsgebiet von Trinkwasserressourcen

Ziel dieses Beitrags ist es aufzuzeigen, welche Wege ein Wasserversorgungsunternehmen gehen kann, um mit identifizierten Risiken im Einzugsgebiet von Trinkwasserressourcen umzugehen, auch wenn seine unmittelbaren Handlungsspielräume sehr begrenzt sind. Um möglichst allgemein anwendbare Handlungsempfehlungen für das Risikomanagement im Ressourcenschutz zu entwerfen, wurden bestehende Maßnahmen und Erfahrungen von Wasserversorgungsunternehmen sowie aus Praxisvorhaben des DVGW-Technologiezentrums Wasser (TZW) ausgewertet.

von Sebastian Sturm, Joachim Kiefer & Elisabeth Wehle (DVGW-Technologiezentrum Wasser – TZW)

Sauerstoff- und Schwefelwasserstoffentfernung aus Biogas: Untersuchungen eisenhaltiger Gasreinigungsmasse

Die Energiewende soll zu einem Großteil mit fluktuierenden regenerativen Energien, wie beispielsweise Fotovoltaik und Windkraft, realisiert werden. Einzig die Speicherung von Biogas im Erdgasnetz bietet jedoch derzeit die Option einer bedarfsgerechten Strombereitstellung. Dennoch ist die Einspeisung von aufbereitetem Biogas mit vielen Aufwendungen verbunden. Neben der Entschwefelung und Kohlenstoffdioxidabtrennung wird der Ruf nach der Sauerstoffentfernung, vor allem seitens der Erdgasspeicherbetreiber, immer lauter. Ein Lösungsansatz kann die Sauerstoffentfernung mittels eisenhaltiger Gasreinigungsmassen sein.

von Toni Raabe (DBI – Gastechnologisches Institut gGmbH Freiberg)


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