Ausgabe 03/2018


Inhaltsverzeichnis

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Neues in Sachen Power-to-Gas: Vom Labor in die Städte

Die Deutsche Bundesregierung hat sich im Rahmen des Pariser Klimaschutzabkommens ehrgeizige Ziele bei der Reduzierung des CO2-Ausstoßes gesetzt: Bis zum Jahr 2050 soll eine weitgehende
Treibhausgasneutralität erreicht werden. Um dieses Ziel zu wirtschaftlich vernünftigen Konditionen erreichen zu können, führt kein Weg an der Power-to-Gas-Technologie und der Speicherung überschüssiger Mengen an erneuerbarem Strom im Gasnetz vorbei. Vor diesem Hintergrund zeigt der vorliegende Beitrag an ausgewählten Beispielen, welche Vorteile insbesondere die biologische Methanisierung bieten kann.

von Dr. Doris Hafenbradl, Dr. Markus Forstmeier & Dr. Markus Ostermeier (alle: Electrochaea GmbH)

Der direkte Gasströmungswächter- Abgleich bei Flüssiggasanlagen

Flüssiggasanlagen der häuslichen Verwendung müssen zur Erreichung der Schutzziele der Technischen Regeln Flüssiggas 2012 (DVFG-TRF 2012) durch Gasströmungswächter (GS) gesichert werden. Ist der GS-Abgleich, also der rechnerische Nachweis des GS-Schutzes, aufgrund der Beschaffenheit der Leitungsanlage mit den Tabellen der DVFG-TRF 2012 nicht möglich, so musste bisher die Leitungsanlage softwaregestützt oder unwirtschaftlich mit erheblichen Sicherheitsaufschlägen dimensioniert werden. Dieser Beitrag stellt Tabellen zum direkten GS-Abgleich vor, die die Verwendung von Berechnungssoftware in den meisten Fällen überflüssig machen.

von Dr.-Ing. Klaus Schulze (Ingenieurbüro – Gassicherheitstechnik, Rohrnetzberechnung) & Jürgen Klement (Ingenieurbüro für Versorgungstechnik)

Potenziale mit Schnelltest heben – energetische Optimierung in der Wasserverteilung

Wasserversorgungsunternehmen (WVU) sind sowohl aus ökonomischen als auch aus ökologischen Aspekten bestrebt, den Energiebedarf der Wasserverteilung zu minimieren. Im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Forschungsvorhabens ENERWA (Energetische Optimierung des wasserwirtschaftlichen Gesamtsystems Talsperren/Fließgewässer – Trinkwasseraufbereitung – Transport – Speicherung – Verteilung) wurden daher Optimierungsansätze zur Reduktion des Energiebedarfs der Wasserverteilung entwickelt.

von Daniel Löwen, Max Loderhose, Jan Echterhof, Dr.-Ing. Paul Wermter (alle: FiW e. V.) & Piet Hensel (RZVN Wehr GmbH)

H2Opt – Eine Software zur Entscheidungsunterstützung für die Planung und den Betrieb von Trinkwasserversorgungsanlagen

In der Trinkwasseraufbereitung gehören die eingesetzten Pumpen zu den größten Energieverbrauchern. Gleichzeitig sind eine Verbesserung des Pumpenbetriebs und eine damit einhergehende Einsparung von Kosten vergleichsweise einfach umzusetzen. Ein im Rahmen eines BMBF-geförderten Verbundprojekts entwickelter Softwareprototyp ermöglicht es vor diesem Hintergrund, Anlagen zur Trinkwasserversorgung zu optimieren und zum Teil erhebliche Einsparpotenziale zu realisieren. Der Beitrag beschreibt die Funktionalität der Software und stellt die Ergebnisse, die bei einer ersten Praxisanwendung erzielt worden, vor.

von Dr. Harald Roclawski, Axel Knapp, Christian Geil, Prof. Dr. Martin Böhle (alle: Technische Universität Kaiserslautern), Helene Krieg, Dr. Dimitri Nowak, Dr. Michael Bortz (Fraunhofer ITWM), Wolfgang Hausen (EWR Netz GmbH), Hilmar Württemberger (SWK Stadtwerke Kaiserslautern Versorgungs-AG), Dr. Silke Jaubert & Kasimir Mazur (Obermeyer Planen + Beraten GmbH)

Energetische Optimierungen in der Wasseraufbereitung

Im BMBF-Forschungsprojekt „ENERWA“ haben 15 Partner die energetischen Potenziale des wasserwirtschaftlichen Gesamtsystems, bestehend aus Talsperren/Fließgewässern, Trinkwasseraufbereitung und Transport – Speicherung – Verteilung, eingehend untersucht. Das Vorhaben verfolgte neue Ansätze, um energetische Potenziale in Wasserversorgungssystemen – sowohl auf der Ebene technischer Komponenten als auch bei der Steuerung der Teilsysteme im Verbund – zu erschließen. Der Beitrag stellt die wesentlichen Ergebnisse im Teilsystem Wasseraufbereitung vor.

von Anil Gaba, Dr. Dieter Stetter, Anja Rohn, Jürgen Heinzke & Kristina Wencki (alle: IWW Zentrum Wasser)

Chloratkonzentration in Trinkwässern in Deutschland

Für Chlorat, das als Begleitprodukt von Desinfektionsmittelstammlösungen auf Hypochlorit- und Chlordioxidbasis in das Trinkwasser eingetragen werden kann, gelten in Deutschland Höchstwerte: So darf z. B. bei einer dauerhaften Desinfizierung von Trinkwasser mit Chlor eine Konzentration von 70 μg/l nicht überschritten werden. Ein Messprogramm hat nun untersucht, ob und unter welchen Bedingungen diese Anforderungen unter den derzeitigen Einsatzbedingungen der Desinfektionsmittel eingehalten werden können.

von Dr.-Ing. Burkhard Wricke, Katrin Bornmann, Dr. Wido Schmidt & Gabriele Nüske (alle: TZW: DVGW-Technologiezentrum Wasser)

HYPOS – Aufbau einer grünen Wasserstoffwirtschaft

Der Aufbau einer grünen Wasserstoffwirtschaft im mittel- und ostdeutschen Raum ist eines der Ziele, auf Basis derer sich die Wasserstoff-Initiative Hydrogen Power Storage & Solutions East Germany (kurz: HYPOS) im Jahr 2013 gegründet hat. Mittlerweile umfasst das Netzwerk über 100 Mitglieder und begleitet insgesamt 13 Forschungsvorhaben, welche erste Ergebnisse liefern. Die Projektanzahl wird sich dabei bis Mitte 2018 voraussichtlich noch auf über 20 Vorhaben erhöhen.

von Alexander Spieß (HYPOS – Hydrogen Power Storage & Solutions East Germany e. V.), Udo Lubenau, Marco Henel & Dr. Jörg Nitzsche (alle: DBI-Gruppe)

Verfahren zur Sauerstoffentfernung an physikalischen Wäschen der Biogasaufbereitung

Ziel des Forschungsvorhabens „O2-Phy“ der DBI – Gastechnologisches Institut gGmbH Freiberg sind die verfahrenstechnische Entwicklung sowie energie- und stoffstromtechnische Integration eines Verfahrens zur Sauerstoffentfernung aus aufbereitetem Biogas an physikalischen Wäschen. Als wichtigster Zielparameter zählt dabei die Einhaltung der normativen nationalen und internationalen Richtlinien für das in das Erdgasnetz einzuspeisende oder als Kraftstoff einzusetzende Biogas bei möglichst niedrigen Kosten. Ein zusätzlicher Aspekt ist dabei die kombinierte Entfernung weiterer kritischer Gaskomponenten, wie z. B. Kohlenstoffdioxid (CO2) und Schwefelwasserstoff (H2S).

von Toni Raabe, Ronny Erler (beide: DBI – Gastechnologisches Institut gGmbH Freiberg) & Prof. Dr.-Ing. Hartmut Krause (DBI Gas- und Umwelttechnik GmbH)


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