Ausgabe 02/2022


Inhaltsverzeichnis

 

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Umstellung von Netzabschnitten auf Wasserstoff nach dem DVGW-Merkblatt G 221: ein Vorschlag für ein Programmablaufdiagramm – Teil 2

Das DVGW-Merkblatt G 221 legt Anforderungen und Prüfumfänge fest, die bei einer Umstellung von Abschnitten der Gasinfrastruktur von methanreichen Gasen auf Wasserstoff einzuhalten sind. Anhand dieser Vorgaben vervollständigt der folgende zweite Teil des Fachaufsatzes den Vorschlag aus Teil 1 für den Ablauf einer solchen Umstellung. Das diskutierte Programmablaufdiagramm kann zwar beispielgebend wirken, sollte aber bei der Anwendung in allen Punkten auf die Übertragbarkeit auf das konkrete Umstellungsprojekt geprüft und angepasst werden. Nachdem im ersten Teil des Artikels die Projektvorbereitungen und die Prüfungen der Dokumente diskutiert wurden, beschreibt der vorliegende zweite Teil die betrieblichen Prüfungen im Feld sowie die Feststellung der Eignung des Abschnittes für wasserstoffhaltige Gase der 2. Gasfamilie mit Wasserstoffanteilen über der vom Betreiber festgelegte Grenze und Wasserstoff der 5. Gasfamilie.

von Dr. Klaus Steiner (Erdgas & Verwandtes), Dieter Drews (TÜV Rheinland Industrie Service GmbH) & Andreas Schrader (DVGW e. V.)

Gaszähler, basierend auf thermischem Massenflussmessprinzip: Jahrelang bewährt und zertifiziert für die Zukunft

Seit Jahrzehnten werden thermische Massenflussmesser für Flüssigkeiten und Gase in vielen Anwendungsgebieten eingesetzt und haben sich dabei immer wieder bewährt. Besonders im Bereich der Gaswirtschaft kommen Gaszähler, die auf dem thermischen Massenflussmessprinzip beruhen, in vielerlei Funktion zum Einsatz. Der Beitrag erläutert das dahinter stehende Funktionsprinzip, fasst zwei Studien zur Haltbarkeit entsprechender Gasmengenzähler zusammen und wirft einen Blick auf zukünftige Szenarien mit einem steigenden Anteil an Wasserstoff und Biomethan.

von Dr. Konrad Domanski (Sensirion)

Wasserverband Peine entwickelt Digitalisierungs-Roadmap

Um die durch die Digitalisierung möglichen strategischen und operativen Entwicklungspotenziale zu identifizieren, hat der Wasserverband Peine (WVP) das interne Projekt „DigiWa“ gestartet. In diesem Zusammenhang ist das IWW Zentrum Wasser (IWW) beauftragt worden, die entwickelte und erprobte Methodik des Reifegradmodells Wasserversorgung 4.0 auf die Wasserver- und Abwasserentsorgungsprozesse des Verbandes anzuwenden und eine Digitalisierungs-Roadmap abzuleiten. Mithilfe des Reifegradmodells wurden Unternehmensprozesse des WVP in Bezug auf den Einsatz digitaler Technologien und daran angepasste Arbeitsweisen untersucht. Dabei fanden neben technischen auch organisatorische und kulturelle Merkmale Berücksichtigung. Der Fachbeitrag legt die Erfahrungen aus der Anwendung praxisnah dar.

von Martin Offermann, Andreas Hein (beide: IWW Zentrum Wasser) & Vanessa Mandel (Wasserverband Peine)

Chancen wahrnehmen, Risiken minimieren: Digitalisierungsbeispiele des Niederschlagsmanagements beim Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverband

Extremwetterereignisse wie z. B. Starkregen werden mit Blick auf den Klimawandel in Zukunft auch in Deutschland immer häufiger auftreten. Für Wasserver- und Abwasserentsorgungsunternehmen bringt diese Entwicklung einige Herausforderungen mit sich: z. B. dann, wenn Mischwasserkanäle durch übermäßigen Niederschlag an ihre Grenzen kommen oder es nach monatelanger Dürre zu Engpässen bei der Trinkwasserversorgung kommt. Digitale Werkzeuge und Arbeitsabläufe können solche Ereignisse zwar nicht grundsätzlich verhindern, aber mit intelligenten Lösungsansätzen deren Folgen abmildern. Wie dies konkret gelingen kann, zeigen beispielhaft mehrere digitale Projekte des Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverbandes, die in diesem Fachbeitrag vorgestellt werden.

von Reinhard Hövel, Yannick Tiemann, Franziska Meergans & Matthias Wittschieben (alle: Oldenburgisch-Ostfriesischer Wasserverband)

DVGW-Leitprojekt „Roadmap Gas 2050“ – Teil 3: Potenziale und Bereitstellungsoptionen für erneuerbare Gase

Damit die Gasversorgung einen wichtigen Beitrag zur Energiewende leisten kann, müssen mittelfristig große Mengen an klimafreundlichen Gasen bereitgestellt werden. Im Projekt „Roadmap Gas 2050“ wurden hierzu umfangreiche Analysen durchgeführt. Der vorliegende Beitrag stellt die europäischen Erzeugungs- und Importpotenziale für Wasserstoff und Methan aus erneurbaren Energien vor und geht zudem auf die Bereitstellungspfade für EE-Methan aus Biomasse und Power-to-Gas (PtG) ein.

von Friedemann Mörs, Katharina Bär, Janina Leiblein, Dr. Frank Graf (alle: DVGW-Forschungsstelle am Engler-Bunte-Institut), Florian Lehnert (DBI Gas- und Umwelttechnik GmbH) & Miriam Bäuerle (Gas- und Wärme-Institut Essen e. V.)

DVGW-Forschungsprojekt untersucht Massenentwicklung von coliformen Bakterien in Talsperren – Teil 2

In den letzten Jahren ist es in verschiedenen Trinkwassertalsperren in ganz Deutschland in den Sommermonaten regelmäßig zu einer sprunghaften Massenzunahme coliformer Bakterien gekommen. Im Rohwasser waren hierbei oftmals Konzentrationen von mehreren tausend coliformen Bakterien pro 100 ml zu beobachten – ein Phänomen, welches die Aufbereitung in den Wasserwerken vor eine besondere Herausforderung stellt. Im Rahmen eines DVGW-Forschungsprojektes (Förderkennzeichen: W 201720) wurden diese Massenentwicklungen deshalb umfänglich untersucht. Nachdem der erste Teil des Fachbeitrags das Monitoring der betroffenen Talsperren und die Datenanalyse detailliert beschrieben hat, geht der vorliegende zweite Teil auf die konkreten Laboranalysen ein und diskutiert deren Ergebnisse.

von Dr. Michael Hügler, Carolin Leister, Dr. Heike Petzoldt, Dr. Marcus Rybicki & Dr. Andreas Korth (alle: TZW: DVGW-Technologiezentrum Wasser)

Moderne Wasseraufbereitungstechnik zur Verringerung der Färbung

Die Entfärbung von Wasser im Rahmen der Aufbereitung von Oberflächen- oder Grundwasser zu Trinkwasser wird auch in Deutschland zunehmend zum Thema. Die in der Regel gelblich-grüne bzw. gelblich-braune Verfärbung wird im Wesentlichen durch im Wasser gelöste und biologisch nur schwer abbaubare organische Kohlenstoffverbindungen verursacht, welche analytisch als Summenparameter zusammengefasst werden (TOC/DOC). Durch eine modifizierte Verfahrenstechnik auf Basis der Ozon-Biofiltration können entsprechende Rohwässer jedoch entfärbt und zu einwandfreiem Trinkwasser gemäß den Vorgaben der TrinkwV aufbereitet werden. Der Beitrag schildert an mehreren Beispielen sowohl die Funktionsweise als auch die Einsatzmöglichkeiten des Verfahrens.

von Manfred Brugger (Hydro-Elektrik GmbH)

Initiative BALSibau geht gestärkt in das Jahr 2022

Mit einem neu gebildeten Koordinierungskreis werden die Aktivitäten der „Bundesweiten Arbeitsgemeinschaft der Leitungsbetreiber zur Schadensminimierung im Bau“ (BALSibau) gebündelt und abgestimmt. Neben einem qualitativ hochwertigen Schulungskonzept nach BALSibau-Standard wird dabei auch die Öffentlichkeitsarbeit weiter gestärkt.

 


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