Praxis

Impressionen der gat|wat 2021

wvgw/Martin Schramm

Prof. Dr. Gerald Linke (r.) während der Eröffnungsveranstaltung der gat 2021

Die gat | wat findet nach Corona-bedingter Pause 2020 in diesem Jahr als Hybridevent in der Messe Köln und online statt. Dabei diskutieren zahlreiche Branchenvertreter über Lösungen für eine Energieversorgung auf der Basis von dekarbonisierten Gasen und über die Steigerung der Resilienz der öffentlichen Wasserversorgung angesichts spürbarer Klimaveränderungen. Der DVGW-Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. Gerald Linke betonte im Rahmen der gat | wat-Pressekonferenz die Vorreiterrolle Deutschlands im Energiesektor: „Dass der Kohleausstieg in Deutschland ein verbindliches Datum hat, ist als Erfolg für den Klimaschutz zu werten. Er darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass auch zukünftig die Energieversorgung resilient und zuverlässig gestaltet werden muss. Deshalb brauchen wir weiterhin molekulare Energieträger wie Erdgas und insbesondere klimaneutrale Gase. So lässt sich der eingeschlagene Pfad der Dekarbonisierung weiter beschreiten und mehr erneuerbare Energie in unsere Versorgung stabil integrieren. Mit beiden Infrastruktursäulen – dem Strom- und dem Gasnetz – erhalten wir ein zuverlässiges Gesamtsystem“

Auch die Trinkwasserversorgung Deutschlands nimmt nach Aussage von Dr. Wolf Merkel, DVGW-Vorstand Wasser, in Punkto Qualität und Zuverlässigkeit weltweit einen Spitzenplatz ein. „Dies ist keine Selbstverständlichkeit. Um das hohe Niveau zu halten, müssen wir unser Wasser künftig noch konsequenter als bisher vor den Auswirkungen des Klimawandels und zunehmender Schadeinträge schützen sowie einer alternden Infrastruktur vorbeugen“, so Merkel.

Impressionen der gat|wat 2021 in Köln1/9
wvgw/Martin Schramm

Impressionen der gat|wat 2021

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Impressionen der gat|wat 2021

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Impressionen der gat|wat 2021

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Impressionen der gat|wat 2021

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Impressionen der gat|wat 2021

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Impressionen der gat|wat2021

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Impressionen der gat|wat 2021

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Impressionen der gat|wat 2021

Vorstellung des Koalitionsvertrags: DVGW begrüßt starkes Signal der künftigen Bundesregierung für Wasserstoff und für eine nationale Wasserstrategie
Die künftige Bundesregierung hat nach Einschätzung des DVGW mit dem Koalitionsvertrag ein deutliches Signal für die Beschleunigung des Klimaschutzes und damit für die Transformation und Dekarbonisierung der deutschen Industrie und der Energiewirtschaft gesetzt.  „Die Tatsache, dass der Koalitionsvertrag ein klares Bekenntnis zur Rolle von Erdgas als unverzichtbarer Energieträger für eine Übergangszeit enthält, die Notwendigkeit der Errichtung moderner Gaskraftwerke unterstreicht und den Aufbau einer Wasserstoffnetzinfrastruktur fördern will, verdeutlicht, wie wichtig Know-how und Infrastruktur der Gasbranche für das Gelingen einer erfolgreichen Energiewende in Deutschland sind. Das Papier ist ein unmissverständliches Bekenntnis, mit der Gaswirtschaft den Weg in eine Wasserstoffwirtschaft zu beschreiten”, verdeutlichte Gerald Linke.

Die Anforderung an neue Kraftwerke, perspektivisch wasserstoffkompatibel zu sein, bedeute, auch eine Umstellung der für die Stromerzeugung genutzten Technologien und einen beschleunigten Umbau der Verteilnetzte. Auf diese Anforderungen habe sich die Gaswirtschaft bereits seit Jahren eingestellt und ist mit einer Vielzahl von Forschungs- und Pilotprojekten erfolgreich. „Es kommt nun darauf an, dass aus den vielversprechenden politischen Absichtserklärungen der Ampelparteien in den nächsten Jahren konkrete Gesetze werden. Nur dann kann ein industriell skalierter Wasserstoffmarkthochlauf gelingen. Deutschland hat beste Voraussetzungen, mit Wasserstoff das eigene Land beim Klimaschutz voranzubringen, sich gleichzeitig international zu positionieren und damit seine Spitzenstellung im Export von Zukunftstechnologien auszubauen“, so Linke.

„Dass die künftige Regierungskoalition im Bund eine zusammen mit den Ländern getragene Nationale Wasserstrategie mit dem Ziel eines integrierten Wassermanagements umsetzen will, findet unsere volle Unterstützung“, ergänzte Wolf Merkel vor dem Hintergrund, dass sich der Klimawandel auch massiv auf die Wasserversorgung auswirke. „Das angekündigte Gesetzesvorhaben für eine Klimaanpassungsstrategie ist notwendig, um Wasserinfrastrukturen zukunftssicher planen und errichten zu können. Dies wäre ein wichtiger Schritt in Richtung Klimaresilienz der Trinkwasserversorgung", so Merkel.

Noch bis 12. Dezember 2021 haben Interessierte die Möglichkeit,die virtuelle gat | wat-Ausstellung zu besuchen und an verschiedenen Online-Formaten teilzunehmen.


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