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Flint Bautenschutz feiert 70-jähriges Jubiläum

privat

Die Gründungsmitglieder des DHBV im Jahr 1950, zu denen auch Karl Werner Flint (mit weißer Jacke) gehörte.

Als Karl Werner Flint im Jahr 1948 das erste ausgebombte Haus sanierte, ahnte er nicht, welchen Erfolg sein Unternehmen mal haben würde. Heute – sieben Jahrzehnte später – ist der Familienbetrieb immer noch auf Holz- und Schwammschutz spezialisiert, auch wenn die Sanierung von Trinkwasserbehältern mittlerweile das größte Geschäftsfeld ausmacht. Über 1.500 Speicher in Deutschland hat Flint Bautenschutz bereits instandgesetzt und zählt damit zu den größten ausführenden Firmen.

Der Gründer setzte konsequent auf mineralische Materialien und nutzte als einer der ersten Abdichtungsschlämme in einem Trinkwasserbehälter ein. Das war in den 1950er-Jahren, in denen noch die Verwendung von Bitumen und Chlorkautschuk verbreitet war, ungewöhnlich. „Wir haben den Bauherren so manche negative Erfahrung ersparen können, weil wir immer Beton mit Beton saniert haben“, erklärt Eckart Flint, Lenker der 2. Generation und lange Jahre aktiv in der Branche wie beim Deutschen Holz- und Bautenschutzverband e.V. (DHBV) und der S.I.T.W. Fachvereinigung Schutz und Instandsetzung von Trinkwasserbehältern e.V.

Zu den Innovationen der Unternehmensgeschichte zählt die Entwicklung eines speziellen, mit Edelstahlfasern versetzten Spritzbetons für instabile Untergründe. Ein weiterer Höhepunkt ist die Adaption von Bentonit-Verpressungen, um Hohlräume unter Bodenplatten wasserdicht zu verschließen. „Innovationen zum Schutz der Umwelt sind ein wichtiger Bestandteil unserer Firmengeschichte“, betont Eckart Flint.


Heute beschäftigt der Verarbeiter rund 40 Sanierungs-Fachkräfte, die in ganz Deutschland agieren. Mit Dominic Flint agiert bereits die 3. Generation im Betrieb. Der Ingenieur und Betriebswirtschaftler betreut verschiedene Projekte als Bauleiter und wird den hohen Qualitäts-Anspruch der Väter fortführen. „Wir sind finanziell unabhängig, handeln bodenständig und bieten kurze Entscheidungswege, was eben nur ein Familienbetrieb leisten kann“, resümiert Eckart Flint.