Politik

gat | wat 2018 vom 23. bis 25. Oktober in Berlin

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Die gat | wat als zentrale Branchenplattform rückt 2018 mit dem Austragungsort Berlin näher an die Politik.

Keine Energiewende ohne Gas

Deutschland hat es nicht geschafft, sein ursprüngliches Klimaziel zu erreichen: Statt den CO2-Ausstoß bis 2020 um 40 Prozent gegenüber 1990 zu senken, werden es wohl nur etwas über 30 Prozent sein. Gleichzeitig sprechen sich die EU-Mitgliedstaaten für ein unverbindliches Effizienzziel von 32,5 Prozent im Jahr 2030 aus. Nachhaltige Erfolge – da sind sich die Experten weitgehend einig – lassen sich nicht ohne den intelligenten Einsatz von Gasen erreichen. Daher ist es nur logisch, dass der Beitrag, den Gas zu einer erfolgreichen Energiewende leisten kann, im Mittelpunkt der gat 2018 steht.

Für Gas sprechen gute Gründe, denn der Energieträger ist ein wichtiger Leistungsträger für ein regeneratives Energiesystem und die bestehende Infrastruktur ein integrativer Bestandteil der Energiewende – so hat es jüngst auch die dena-Leitstudie Integrierte Energiewende, an der der DVGW mitgearbeitet hat, bestätigt. Nun gilt es, vonseiten der Politik verlässliche Rahmenbedingungen zu schaffen, damit die Technologie systematisch bis zur Erreichung der Wirtschaftlichkeitsgrenze ausgebaut werden kann. Denn sei es in der Stromerzeugung, im Wärmemarkt oder in der Mobilität: Gase können in den verschiedenen Verbrauchssektoren durch die Ablösung von Kohle und Öl, durch den zunehmenden Einsatz regenerativ erzeugter Gase und die Kopplung einzelner Sektoren zu einem leistungsfähigen Gesamtsystem entscheidend zum Klimaschutz beitragen. Welche Chancen sich daraus ergeben, werden Experten mit den Teilnehmern
der gat 2018 diskutieren.

Höchste Trinkwasserqualität kommt nicht von allein

In Deutschland ist das Trinkwasser von höchster Qualität. Mit Know-how, Investitionen und vorausschauender Planung erfüllen rund 6.000 Wasserversorgungsunternehmen diese wichtige Aufgabe der Daseinsvorsorge. Große Herausforderungen für die Branche leiten sich zum einen ab aus der Revision der EG-Trinkwasserrichtlinie, den Strategien zu Gewässerschutz und Agrarpolitik und der Spurenstoffstrategie. Hierzu nehmen führende Politiker aus Berlin und Brüssel Stellung. In Keynotes und Impulsvorträgen werden darüber hinaus Fragen zum Klimawandel und seinen Auswirkungen für Deutschland sowie zum gesellschaftlichen Stellenwert des Trinkwassers aufgeworfen und reflektiert.

Zum anderen stellen auch technische Transformationen wie die Digiialisierung und – damit eng verbunden – die Frage nach der IT-Sicherheit neue Anforderungen an die Unternehmen. Ein eigener Veranstaltungsblock widmet sich intensiv dieser Thematik. Darüber hinaus werfen Instituts- und Ministeriumsvertreter einen Blick in die Zukunft der Wasserforschung und erörtern die drängenden Themen der praxisnahen Wasserforschung und ihre Perspektiven auch aus europäischer Sicht. Des Weiteren finden Diskussionsblöcke zum Asset Management, zu Wasserqualität und Hygiene, zur Energieeffizienz in der Wasserversorgung und last but not least zur künftigen Arbeitswelt der Branche ihren prominenten Platz im wat-Programm. Die Zielsetzung des Leitkongresses der deutschen Wasserwirtschaft ist klar: Es gilt, die hohe Qualität des Lebensmittels Wasser auch in Zukunft personell, technologisch und wirtschaftlich sicherzustellen und die Innovationskraft der Branche durch fachlichen Austausch und Informationen aus erster Hand zu stärken.

Der topmoderne CityCube in Berlin sowie das neue Dialogkonzept mit verschiedenen Veranstaltungsformaten in Kongress und Messe setzen darüber hinaus innovative Impulse. Sie bieten hervorragende Möglichkeiten zum Networking und zum fachlichen Austausch für Kongressteilnehmer, Aussteller und Partner. Diskutieren Sie aktuelle strategische, politische und technologische Themen mit hochkarätigen Experten aus Ihrer Branche auf der gat | wat 2018!