Politik

Neue DVGW-Doppelspitze komplett

wvgw/Martin Schramm

Dr. Wolf Merkel ist neuer hauptamtlicher Vorstand für das DVGW-Wasserressort.

Nach seiner einstimmigen Berufung im Rahmen einer DVGW-Präsidiumssitzung im November 2019 hat Dr. Wolf Merkel am 3. Februar 2020 sein neues Amt als Vorstand für das Ressort Wasser beim DVGW angetreten. Zusammen mit dem DVGW-Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. Gerald Linke bildet Dr. Merkel ab sofort die Doppelspitze des technisch-wissenschaftlichen Vereins und übernimmt gleichzeitig die Verantwortung für mehrere Supportfunktionen und DVGW-Tochtergesellschaften.

Anlässlich seines Amtsantritts betonte Merkel die herausragende Bedeutung des DVGW-Regelwerks als Richtschnur der Branche und die wichtige Rolle des DVGW als Stimme des Wassers in Deutschland. "In meiner neuen Funktion als DVGW-Vorstand möchte ich dazu beitragen, dass die Wasserversorgung auch für künftige Generationen die hohe Qualität und Verfügbarkeit des Trinkwassers sicherstellen kann", so Merkel.

Der DVGW-Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. Gerald Linke begrüßte die Berufung Dr. Merkels ausdrücklich und hob vor allem dessen außergewöhnlich hohe Branchenkenntnis und fachliche Expertise hervor. Dieses Fachwissen und sein breites Netzwerk seien, gerade mit Blick auf Ressourcen- und Zukunftssicherung, ein großer Gewinn und eine Stärkung für den DVGW, so Linke.

Als Diplom-Ingenieur der Verfahrenstechnik mit der Vertiefungsrichtung Wasserchemie und anschließender Promotion in der industriellen Wasseraufbereitung hat Dr. Wolf Merkel ab 1998 als Verfahrensingenieur für Wasseraufbereitung beim IWW Zentrum Wasser im nordrhein-westfälischen Mülheim an der Ruhr gearbeitet; seit dem Jahr 2002 leitete er das IWW als technischer Geschäftsführer. Unter seiner Führung baute das IWW die zusätzlichen Kompetenzbereiche Wassernetze und Wasserökonomie auf und gründete Niederlassungen in Niedersachsen und Hessen. Dr. Merkel hat darüber hinaus seit 2010 die Europäisierung der IWW-Forschung erfolgreich vorangebracht, wichtige Forschungsthemen waren die Klimawandelanpassung und die Digitalisierung in der Wasserversorgung.