Praxis

Ich mach was mit Trinkwasser

Fritz Wiedemann & Sohn GmbH

Thorsten Lenk bei der Baustellenbesichtigung in einem Trinkwasserbehälter aus Beton.

Mein Name ist Thorsten Lenk und ich bin 30 Jahre alt. Seit Mai 2017 bin ich Bauleiter im Bereich Trinkwasser bei der Fritz Wiedemann & Sohn GmbH. Zuvor habe ich eine Ausbildung zum Beton- und Stahlbetonbauer gemacht und anschließend den Masterstudiengang Bauingenieurwesen an der Hochschule Darmstadt erfolgreich abgeschlossen.

Als Bauleiter bin ich in erster Linie für die Instandsetzung von Trinkwasserbehältern und Wasserkammern aus Beton zuständig. Meine Aufgaben reichen dabei von der Begehung potenzieller Bauprojekte bis zum Projektabschluss nach dem Ende der Sanierung: Ich erstelle z. B. Gutachten zu Bestandsobjekten, bestelle die benötigten Materialen, koordiniere die Arbeiten auf der Baustelle, teile das Personal ein und unterweise es, nehme an Baustellenbesichtigungen teil und stelle die Rechnungen. Besonders wichtig ist dabei der Kontakt mit allen an der Instandsetzung beteiligten Parteien: Ich stehe als Bauleiter in ständigem Kontakt mit den Mitarbeitern vor Ort, bin aber auch einer der wichtigsten Ansprechpartner für den Bauherrn sowie das Ingenieurbüro. Einen typischen Arbeitstag gibt es bei dieser Fülle an Aufgaben deswegen kaum!

Mein wichtigstes Arbeitsgerät ist der Computer und die von uns verwendete Bausoftware. So erfolgt z. B. ein Großteil der Kommunikation mit den Projektpartnern via E-Mail, und auch für die Aufmaße, die Rechnungserstellung und die Konzepte benötige ich den Computer.

Ich mag an meinem Beruf am meisten, dass kein Tag wie der andere ist. Es kommt beispielsweise immer wieder vor, dass Änderungen im Bauablauf notwendig werden, die im Leistungsverzeichnis nicht ausgeschrieben wurden. Für die dann notwendigen Umplanungen gibt es keine Musterlösung – vielmehr muss ich diese Veränderungen kurzfristig planen und in den Bauablauf integrieren. Die gute Zusammenarbeit mit meinen Kollegen vor Ort hilft mir dabei, auch unerwartete Herausforderungen zu meistern.

Mir gefällt außerdem, dass mir nach meiner Einarbeitung schnell Verantwortung übertragen und eigene Aufgaben zugeteilt wurden. Ich schätze darüber hinaus auch den fachlichen Austausch mit meinen Kollegen, die mehr Berufserfahrung haben. Nicht zuletzt faszinieren mich auch die verschiedenen Wasserbehälter; egal, ob sie ein Volumen von 50 m³ oder 10.000 m³ haben!