Technik

Power-to-Gas mit 76 Prozent Wirkungsgrad

sunfire GmbH

Die Demonstrationsanlage des Projekts HELMETH verbindet Methanisierung (links) und Elektrolyse (rechts) mit einem Wirkungsgrad von 76 Prozent.

Erfolg für das vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) koordinierte EU-Projekt HELMETH: Während eine konventionelle Power-to-Gas-Industrieanlage rund 54 Prozent der elektrischen Energie erneuerbaren Stroms in chemische Energie des Brennstoffes Methan umsetzt, konnten die Karlsruher Forscher mit ihrem Prototyp bei den finalen Messungen einen Wirkungsgrad von 76 Prozent erreichen.

Ein großes Potenzial, das in HELMETH gehoben wurde, lag in der optimalen Nutzung der Prozesswärme aus der Methanisierung, um etwa den Wärmebedarf bei der verwendeten Elektrolysetechnologie zu decken. Insbesondere die Hochtemperaturelektrolyse bei rund 800 °C und hohen Drücken hat thermodynamische Vorteile, die den Wirkungsgrad steigern. „Mit so hohen Wirkungsgraden macht die Power-to-Gas-Technologie einen großen Schritt hin zur Wirtschaftlichkeit“, so Dimosthenis Trimis vom KIT. Sogar Wirkungsgrade von mehr als 80 Prozent schienen möglich, wenn die in HELMETH identifizierten, limitierenden Prozessschritte durch künftige Forschung in Angriff genommen würden.


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