Technik

Rückschau: 33. Oldenburger Rohrleitungsforum

Jade Hochschule

Ein gewohntes Bild: Auch in 2019 brachte das Oldenburger Rohrleitungsforum die Jade Hochschule an ihre Kapazitätsgrenzen.

In diesem Jahr fand das Oldenburger Rohrleitungsforum mit seinem Leitthema „Rohrleitungen – Transportmedium für Trinkwasser und Abwasser“ ein paar Tage später statt als gewohnt – ansonsten konnte das Tiefbauforum mit begleitender Fachausstellung wieder mit den gewohnt beeindruckenden Zahlen aufwarten: Rund 3.500 Besucher aus dem In- und Ausland sowie ca. 400 Aussteller und etwa 145 Referenten und Moderatoren bildeten den Rahmen für eine gelungene Veranstaltung, welche die Jade Hochschule am Studienort Oldenburg in der Ofener Straße wie gewohnt an ihre Kapazitätsgrenzen brachte.

Getreu dem diesjährigen Leitmotto behandelten viele der Referate die Trink- und Abwassernetze sowie deren Beeinflussung durch einen globalen Klimawandel. Besonders aktuell war diese Thematik auch aufgrund des langen und warmen Sommers 2018, der in einigen Gebieten zu einer Beeinträchtigung der Trinkwasserversorgung geführt hatte. Zahlreiche Beiträge behandelten daher die Auswirkungen des Klimawandels auf unsere unterirdische Infrastruktur. Die Referenten waren sich einig, dass leitungsgebundene Infrastrukturen und kommunale Entwässerungssysteme wassersensibel angepasst und konstruktiv auf den Wechsel zwischen lange anhaltenden Trockenperioden und punktuell auftretenden Starkregenereignisse eingestellt werden müssen. Vor diesem Hintergrund sind Versorger und Entsorger gut beraten, sich auf die unterschiedlichen Szenarien vorzubereiten und einen möglichen Plan B in der Schublade zu haben. Wie mögliche interdisziplinäre Lösungen aussehen könnten, dafür lieferten Vorträge und Diskussionen auf dem Oldenburger Rohrleitungsforum viele Impulse.

Davon unabhängig fanden in zahlreichen Vorträgen immer auch andere, spannende und aktuelle Themen aus der Rohrleitungswelt Eingang in die Programmvielfalt des Oldenburger Rohrleitungsforums. Die „Diskussion im Café“ und der traditionelle „Ollnburger Gröönkohlabend“ in der Weser-Ems-Halle am Ende des ersten Veranstaltungstages rundeten die Veranstaltung in gewohnter Weise ab.