Technik

Verbraucher profitieren vom Erdgasantrieb

bluedesign - Fotolia

Der Verbraucherzentralen Bundesverband hat in einer Studie die Entwicklung der Pkw-Nutzer-Kosten in Deutschland ermittelt. Ein Ergebnis: Erdgas ist die insgesamt kostengünstigste Antriebstechnologie zwischen 2020 und 2030.

Wer zwischen 2020 und 2030 mit Erdgas fährt, fährt am günstigsten, so das Ergebnis einer vom Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) in Auftrag gegebenen Studie. In der Studie wurde für Fahrzeuge mit verschiedenen Antriebstechnologien berechnet, wie sich deren Gesamthaltungskosten zwischen 2020 und 2030 entwickeln. Dabei wurden neben Fahrzeugneupreis und Restwerterlös auch die Kosten berücksichtigt, die den Nutzern während der Haltedauer entstehen, also z. B. für Energie, Reparaturen und Wartung.

Wer 2020 einen batteriebetriebenen Kleinwagen kauft und dann jährlich 15.000 Kilometer damit fährt, hat nach vier Jahren demnach rund 10 Prozent mehr ausgegeben als mit einem Benziner oder Diesel. Mit einem Erdgasauto hingegen würde man rund 8 Prozent sparen. Auch bei Betrachtung der Kosten über die Gesamtlebensdauer mit Erstkaufdatum 2020 hat der Erdgasantrieb die Nase vorn: Der Kostenvorteil liegt hier bei rund 15 Prozent, dann gefolgt vom E-Auto mit einem Vorteil von rund 10 Prozent. Bei der jährlichen Laufleistung von 18.000 km sind die Unterschiede mit rund 13 Prozent für das E-Auto und rund 18 Prozent für den CNG-Antrieb im Vergleich noch deutlicher.

Ausführliche Informationen zu CNG, LNG & Co als Kraftstoff finden Sie in der Sonderausgabe ewp-kompakt "Mobilität".