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Studie: Integrierte Netzplanung auch nach 2030 unabdingbar

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Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Transportnetzbetreiber Tennet und Gasunie. Danach müsse der Ausbau der Strom- und Gasnetze enger verzahnt werden, um die Energiewende und den effizienten Netzausbau erfolgreich umzusetzen. Durch eine integrierte Netzentwicklungsplanung ließen sich unrentable Investitionen vermeiden.

Der Schwerpunkt der Studie liegt auf Deutschland und den Niederlanden, in beiden Ländern sind die Netzbetreiber aktiv. Europaweit beleuchtet sie darüber hinaus in drei unterschiedlichen Szenarien Pfade auf dem Weg zur Dekarbonisierung. Alle Szenarien gehen von einer Reduktion der CO2-Emissionen um 95 Prozent aus. Unterschiede ergeben sich beim Ausbau der erneuerbaren Energien und dem Grad der Elektrifizierung im Endkundensegment. Nach Angaben der Unternehmen müsse die bestehende Gasinfrastruktur für die Umstellung auf grünen Wasserstoff und synthetisches Methan lediglich angepasst werden. Mit Blick auf die Energieversorgung im Jahr 2050 komme es außerdem darauf an, die Infrastrukturen rechtzeitig und vor allem sektorübergreifend zu planen.

Alle Studienergebnisse in englischer Sprache finden Sie hier.