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Wasserstoff-Masterplan für Ostdeutschland

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Nachhaltig erzeugter Wasserstoff kann als Energieträger wesentlich dazu beitragen, die Dekarbonisierung voranzutreiben und die Wirtschaft neu zu gestalten. Beim Hochlauf bis 2030 gilt es jedoch, die speziellen Voraussetzungen in Ostdeutschland zu berücksichtigen. Mit ihrem "Wasserstoff-Masterplan für Ostdeutschland" legen die Fraunhofer-Einrichtung für Energieinfrastrukturen und Geothermie IEG, das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI und das Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme IKTS nun einen umfassenden bundesländerübergreifenden Bericht für Ostdeutschland vor, der die Herausforderungen und Chancen beim Aufbau einer ostdeutschen Wasserstoffwirtschaft skizziert. Der Masterplan prognostiziert zudem erstmals für alle ostdeutschen Bundesländer zusammen die spezifische Wasserstoffnachfrage in den einzelnen Sektoren für die Jahre 2030 und 2050. Im Detail analysiert die Studie Herausforderungen und Potenziale im Aufbau einer ostdeutschen Wasserstoffwertschöpfung und unterbreitet konkrete Vorschläge für ein gemeinsames Vorgehen von wirtschaftlichen, wissenschaftlichen und politischen Akteuren der ostdeutschen Bundesländer in den nächsten Jahren.

Die wesentlichen Studienergebnisse lauten:

  • Es gibt große Potenziale für neue Wertschöpfung mit Wasserstoff in Ostdeutschland.
  • Die prognostizierte Wasserstoff-Nachfrage in Verkehr und Industrie bis 2030 liegt bei rund 17,3 TWh und bis 2050 rund 49 TWh.

Um den Aufbau einer nachhaltigen Wasserstoffwirtschaft in Ostdeutschland erfolgreich zu gestalten, macht das Expertenteam der drei Fraunhofer-Institute zudem mehr als 50 konkrete Vorschläge, darunter auch die Gründung einer „Wasserstoffagentur Ostdeutschland“, die alle ostdeutschen Wasserstoff-Interessen bündelt, Unternehmen bei Ihren Investitionsvorhaben begleitet und der Region beim Thema Wasserstoff eine starke Stimme gibt.

Ausführliche Informationen zum Wasserstoff-Masterplan für Ostdeutschland finden Sie hier.


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